Länglicher Holzwürfel mit blauer Aufschrift "Aktuelle Themen". Daneben weitere quadratische Holzwürfel mit Symbolen. Rechts ein Kugelschreiber und im Hintergrund unscharf eine Computertatstatur.
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Arbeitsmarktintegration: Prozess des gegenseitigen Ausprobierens

Integration und Arbeit gehören zusammen: Wer einer Beschäftigung nachgeht und regelmäßig im Austausch mit Kollegen ist, kann die erworbenen Sprachkenntnisse ausbauen und knüpft zugleich soziale Kontakte in der neuen Heimat.

Mit der Initiative „Job-Turbo“ der Bundesregierung, erhalten Arbeitssuchende mit Fluchthintergrund Hilfe auf ihrem Weg zur beruflichen Integration. Nach erfolgreich absolviertem Integrationskurs sollen Geflüchtete schneller und nachhaltiger in eine stabile Beschäftigung vermittelt werden.

Auch Vasyl Prokopovych kam 2022 mit seiner Familie aus der Ukraine nach Deutschland. Heute arbeitet der Familienvater als Fliesenlegerhelfer. Ronny Beier hat den 35-Jährigen, der in seinem Heimatland auch im Handwerk tätig war, trotz fehlendem Berufsabschluss im Fliesenlegerhandwerk eingestellt. Der Unternehmer berichtet, dass die Einarbeitung des neuen Kollegen ein täglicher Lernprozess für beide Seiten ist, wobei die Sprachbarriere - gerade zu Beginn - die größte Herausforderung war. Beier begleitet seinen Mitarbeiter aber nicht nur beruflich, sondern steht ihm auch im privaten Bereich, beispielsweise bei der Beschaffung eines Fahrzeuges für die täglichen Wege der Familie, mit Rat und Tat zur Seite. Für den Geschäftsführer spielen Motivation, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft bei der Personalauswahl eine elementare Rolle. Er ist überzeugt, dass Berufskenntnisse und -erfahrung bei ausreichendem Engagement erlernbar sind, die persönliche Einstellung zur Arbeit hingegen nicht. Das „Wollen“ ist nach Aussage des erfahrenen Fliesen-, Platten- und Mosaiklegers Grundvoraussetzung für die Integration. Er hat Respekt davor, dass sein Mitarbeiter und auch dessen Frau nach recht kurzer Zeit die Grundlagen der Sprache gelernt und eine Arbeit in Deutschland aufgenommen haben. Auch der 11-jährige Sohn der Familie hat in der neuen Heimat Fuß gefasst. Er besucht eine Bernburger Schule und ist Mitglied im örtlichen Fußballverein.

„Es ist ein Prozess des gegenseitigen Ausprobierens“, meint Thomas Holz, Betriebsleiter des Jobcenters. „Die erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt fordert Kompromissbereitschaft und Flexibilität von Arbeitgebern und Arbeitnehmern.“ Viele geflüchtete Jobsuchende bringen zwar hochqualifizierte Abschlüsse mit, können den Anforderungen in ihrem eigentlich erlernten Beruf angesichts der Sprachbarrieren aber häufig nicht gerecht werden. Holz wünscht sich, dass Unternehmen und geflüchtete Arbeitsuchende öfter direkt miteinander ins Gespräch kommen, „um die beiderseitigen Chancen und Perspektiven besser auszuloten.“ Das Jobcenter versteht sich als Lotse zwischen den Beteiligten: Die Mitarbeiter der Eingliederung beraten und helfen geflüchteten Menschen bei der Jobsuche, bei der Bewerbung und im Zuge der Karriereplanung. Der Arbeitgeberservice ist Ansprechpartner bei Fragen zum Programm „Job-Turbo“, welches sich an Unternehmen richtet, die bereit sind, Geflüchtete mit grundlegenden Deutschkenntnissen zu beschäftigen und sie zusätzlich in berufsbegleitenden, finanziell geförderten Maßnahmen weiter zu qualifizieren.

Interessierten Arbeitgebern steht das Jobcenters Salzlandkreis unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:

Telefon: 03471 684-3531
E-Mail: dalbrecht@jc.kreis-slk.de

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